Conservación de biodiversidad

Conservación de biodiversidad (12)

Quelle: https://www.pfalz-express.de/mdep-mdl-zoodirektor-und-artenschutzbeauftragter-im-gespraech-neue-biodiversitaetsrichtinien-in-der-eu-zoos-sollte-groessere-bedeutung-beigemessen-werden/

Landau. Die Rolle moderner Zoos im Artenschutz und die Bewertung der neuen Biodiversitätsrichtlinien in der EU: MdEP Christine Schneider, MdL Peter Lerch, Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Artenschutzbeauftragter des Loro Parque, Wolfgang Rades trafen sich vor ein paar Tagen in der Landauer Zooschule zu einem diesbezüglichen Informationsgespräch.

https://www.webtenerife.com/blogcorporativo/2020/01/hemos-logrado-reducir-la-amenaza-en-diez-especies-incluidas-en-la-lista-roja.html

TdT Interview mit Javier Almunia, Direktor der Stiftung Loro Parque Fundación

Der Name Loro Parque wird in der Welt immer bekannter, und seine Stiftung scheint dazu nicht wenig beigetragen zu haben, da sie sich für den Erhalt der Umwelt und der Papageien in verschiedenen Regionen der Erde einsetzt. Ihr Direktor, Javier Almunia, empfing Tourismo de Tenerife (TdT) in den Einrichtungen der weitläufigen Anlage von Puerto de la Cruz und enthüllte einige der Erfolgsgeheimnisse der Stiftung, die er leitet.

 Frage: Welche Rolle übernimmt die Stiftung?

Antwort: Sie wurde 1994 ins Leben gerufen, um sich speziell mit all jenen Aspekten zu befassen, die mit der Erhaltung der biologischen Vielfalt, der Umweltbildung, der Forschung, der Rettung oder dem Tierschutz zu tun haben - Elemente, auf die ein moderner Zoo bei der Umsetzung seiner Arbeitsstrategie setzen muss.

 

Großbritannien: Steht PETA auf einer Terror-Liste?

Exklusiv für zoos.media – 18.01.2020. Autor: Philipp J. Kroiß

Britische Medien beschäftigt im Moment ein Liste der Polizei im Rahmen der Terror-Bekämpfung, auf der unter anderem auch die Organisation PETA zu finden ist. 

Großbritannien: Steht PETA auf einer Terror-Liste?

Montag, 13 Januar 2020 11:49

Wer Tiere liebt, liebt auch Zoos

Quelle:  https://www.bazonline.ch/basel/stadt/wer-tiere-liebt-liebt-auch-zoos/story/26140329 

Basler Zeitung | Von Roland Stark

Zoologische Gärten sind unerlässlich, um in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für den Wert der Natur zu schaffen – und für deren Bedrohung durch den Menschen.

Vor gut sechzig Jahren, am 23. September 1959, entflammte die Liebe der Baslerinnen und Basler zu Goma, der ersten Gorillageburt in einem europäischen Zoo, erst der zweiten weltweit. Eine Sensation.

Weil man damals glaubte, dass das Gorillamädchen Goma von ihrer Mutter nicht richtig gepflegt werde, holten der damalige Zolli-Direktor Ernst Lang und seine Familie sie mit nach Hause und zogen sie wie ein eigenes Kind gross, fütterten sie wie ein Baby, assen mit ihr im Zolli-Restaurant und fuhren sie sogar im Opel Rekord in die Ferien ins Tessin.

Auch von Jane Goodall, einer Pionierin der Erforschung des Soziallebens von Tieren, sind zahlreiche berührende Erinnerungen überliefert. Die britische Verhaltensforscherin lebte viele Jahre im dichten Wald des Gombe-Stream-Nationalparks in Tansania unter Schimpansen und entwickelte in dieser Zeit enge Beziehungen zu rund fünfzig verschiedenen Affen.

Angelnder Schimpanse

Quelle: https://www.verbaende.com/news.php/Wirkung-von-Zoos-fuer-Artenschutz-nachgewiesen-Bedrohte-Tiere-haben-durch-menschliche-Obhut-eine-Chance?m=132316

(Berlin) - Die Wirkung moderner zoologischer Gärten für den Artenschutz ist erneut nachgewiesen worden. Wie die Weltnaturschutzunion IUCN aktuell bekanntgibt, konnte zuletzt die Bedrohung von zehn Tierarten der sogenannten Roten Liste herabgestuft werden. Dazu zählt auch die Guam-Ralle: Vor wenigen Jahren war der kleine flugunfähige Vogel von der gleichnamigen Pazifikinsel in der Wildnis bereits ausgestorben. Durch Nachzuchten in Zoos konnte es gelingen, nach einem 35 Jahre währenden Zuchtprogramm wieder eine wildlebende Population auf einer benachbarten Insel erfolgreich anzusiedeln. Damit ist die Ralle erst die zweite Vogelart, die sich vom Bedrohungsstatus "in der Wildnis ausgestorben" erholen konnte - nach dem ebenfalls durch die menschliche Obhut bewahrten Kalifornischen Kondor. "Natürlich bestärkt uns der Bericht der IUCN in unserem Handeln", sagt Volker Homes, Geschäftsführer des Verbandes der Zoologischen Gärten (VdZ). "Für uns heißt das, dass die Natur sich erholen kann, wenn man ihr nur mit vereinten Kräften auch die Chance dazu gibt."

Dienstag, 26 November 2019 14:07

PETA: In Berlin allein auf weiter Flur

 Exklusiv für zoos.media – 20.11.2019. Autor: Philipp J. KroißBeim Protest gegen TUI erreichte PETA einen neuen Tiefpunkt: ganze drei Teilnehmer ließen sich blicken, um TUI von den Lügen der Tierrechtsindustrie zu überzeugen.

PETA: In Berlin allein auf weiter Flur

Man muss schon einiges tun, um mal wirklich allein zu sein in Berlin: eine pulsierende Großstadt, in der die Lichter nie ausgehen und die Party nie endet. Tagsüber sind die Straßen voll mit Touristen, abends ziehen die Feierwütigen um die Häuser. Berlin ist eine Großstadt, die pulsiert und polarisiert. Auf Groß und Klein übt sie eine ungemeine Magnetwirkung aus – nicht zuletzt auch wegen ihrer hervorragenden zoologischen Einrichtungen.
Freitag, 18 Oktober 2019 15:55

Ohne Zoos nichts los

LINK: https://taz.de/Klimawandel-und-Biodiversitaet/!5626458/?goMobile2=1570752000000

Hurra, wir schreiben das Jahr 2050 und das Klima ist gerettet! Wer hätte das drei Jahrzehnte zuvor noch für möglich gehalten? Dass es tatsächlich gelingen könnte, die Erderwärmung bei 1,5 Grad einzuhegen!

Also alles noch mal gutgegangen? Leider nein. Denn für Tausende Tier- und Pflanzenarten kam jede Hilfe zu spät. Sie sind ausgestorben. Wo es einst im Great Barrier Reef vor der australischen Küste über 2.300 Kilometer Länge als einer der größten Hotspots der Biodiversität wimmelte und funkelte, stehen über weite Strecken nun weiße Kalkgerippe, über die ein paar verhungernde Seesterne kriechen.

Keine Überraschung: Schon 2019 stand fest, dass selbst bei Erreichen des 1,5-Grad-Ziels 70 bis 90 Prozent der Korallenriffe sterben würden, einhergehend mit dem Verlust Tausender Arten.

Aber nicht nur der Klimawandel, die Aktivitäten der Menschheit insgesamt haben das lang befürchtete größte Massenaussterben seit dem Ende der Dinosaurier ausgelöst. Wo früher artenreiche Regenwälder standen, wachsen heute nur noch Sojabohnen oder es wächst gleich gar nichts mehr, weil die Erosion die dünne Schicht fruchtbaren Tropenbodens weggespült hat. Wo einst Wildnis oder vielgestaltige Kulturlandschaften lagen, stehen heute Siedlungen und Industriegebiete.

BY: Susanne Jock Redakteurin /Badische Neueste Nachrichten

LINK: https://bnn.de/lokales/karlsruhe/nach-peta-kritik-zoo-karlsruhe-spricht-von-fake-news

Die Tierschutzorganisation PETA fährt eine Kampagne mit Spendenaufruf, in der sie die Menschenaffenhaltung deutscher Zoos als Tierquälerei bezeichnet – und auch die Bürger in der Fächerstadt zum Protest aufruft. Der Karlsruher Stadtgarten räumt zwar Verbesserungspotenzial bei der Haltung der drei Schimpansen Benny, Sophie und Katche ein. Vor allem beklagt er allerdings: PETA verbreitet Fake-News.

Der Zoo wehrt sich gegen eine Kampagne der Tierrechtsorganisation PETA, die die Haltung von Menschenaffen anprangert und auch zum Protest in Karlsruhe aufruft. „Ganz in ihrer Nähe erleidet genau in diesem Moment ein Tier schreckliche Qualen. Menschenaffen wie Benny im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe erleben Tag für Tag seelische und körperliche Traumata“, heißt es in Briefen und E-Mails, die gezielt an Bürger im Einzugsgebiet des Zoos verschickt wurden.

Mittwoch, 24 Juli 2019 10:50

Künstler verleihen Aralandia Flügel

Link: https://www.wz.de/nrw/wuppertal/freiflugvoliere-fuer-papageien-im-wuppertaler-zoo-wird-2020-eroeffnet_aid-44285647?utm_source=mail&utm_medium=referral&utm_campaign=share

Source: Westdeutsche Zeitung

Zoodirektor Arne Lawrenz, Otmar Alt, Barbara Klotz, Hans Geiger und Bruno Hensel, Vorsitzender des Wuppertaler Zoovereins, (v.l.) werben für Netzpatenschaften. Foto: Bartsch,G. (b13)

Zoo. Zooverein wirbt mit einem Netzpatentag am 27. Juli im Zoo um weitere Spenden für das Großprojekt.

Der Bau der Freiflugvoliere Aralandia ist das bisher größte Projekt in der Geschichte des Wuppertaler Zoovereins. Den überwiegenden Teil der Gesamtkosten von rund 6,3 Millionen Euro bringt der Verein aus eigenen Mitteln auf. Zusätzlich verleihen bisher 370 Netzpaten, die insgesamt 130 000 Euro gespendet haben, Aralandia Flügel. Um für weitere Netzpatenschaften zu werben, haben die Künstler Barbara Klotz, Otmar Alt und Hans Geiger drei ihrer Werke zur Verfügung gestellt, die am Ende der Aktion unter allen Netzpaten verlost werden.

Link: https://www.openpr.de/news/1055291/DELFINE-IN-DELFINARIEN-LEBEN-LAeNGER-ALS-IHRE-WILDEN-ARTGENOSSEN.html

Philipp J. Kroiß

Photo: Tursi & Gypsi en Dolphin Reserach Center | Foto: Dolphin Reserach Center

Eine kürzlich veröffentlichte Studie hat gezeigt, dass erwachsene Große Tümmler in US-Delfinarien so lange oder länger leben als ihre Artgenossen in der Natur. Im Allgemeinen wird die Langlebigkeit von Tieren in menschlicher Obhut als Indikator für das Wohlbefinden der Tiere verwendet. Es gibt jedoch auch andere Fakten, die das Wohlergehen der Tiere in professionellen, akkreditierten und zertifizierten Einrichtungen belegen.