Hellroter Ara
Ara macao
Hellroter Ara
Ara macao
Ara macao
Der Hellroter Ara (Ara macao) zählt zu den bekanntesten Arten der tropischen Regenwälder Amerikas, besonders des Amazonasgebiets. Sein leuchtend rotes Gefieder, kombiniert mit gelben und blauen Akzenten – macht ihn zu einem der auffälligsten Vögel der Welt.
Abgesehen von seiner Schönheit spielt er eine zentrale ökologische Rolle: Als Samenverbreiter trägt er maßgeblich zur natürlichen Regeneration der tropischen Wälder bei.
GEWICHT
900 — 1.490 g
ERNÄHRUNG
Pflanzenfresser (frucht- und samenfressend)
VERBREITUNG
Mittel- und Südamerika
BRUTZEIT
24 — 28 Tage
GEWICHT
900 — 1.490 g
ERNÄHRUNG
Pflanzenfresser (frucht- und samenfressend)
VERBREITUNG
Mittel- und Südamerika
BRUTZEIT
24 — 28 Tage
Der auch als Roter Ara bekannte Hellrote Ara besitzt überwiegend leuchtend rotes Gefieder. Auffällig sind die gelben Deckfedern mit grünlichen Spitzen, die blauen Schwungfedern sowie der lange, rot-blaue Schwanz. Die weißliche, unbefiederte Gesichtspartie verleiht ihm ein unverwechselbares Aussehen.
Sein kräftiger, gebogener Schnabel – der Oberschnabel hell, der Unterschnabel schwarz – ist perfekt darauf spezialisiert, harte Nüsse und Samen zu knacken. Wie alle Papageien besitzt er zygodactyle Füße (Kletterfüße), mit denen er Nahrung besonders geschickt greifen kann. Ein deutlicher Geschlechtsdimorphismus besteht nicht; Männchen sind meist etwas größer. Jungvögel erkennt man an ihrem kürzeren Schwanz und dunklen Augen.
Seine Nahrung besteht überwiegend aus Früchten, Samen, Blüten und frischen Blatttrieben, gelegentlich auch aus Insekten.
Der Hellroter Ara ist ein tagaktiver, sehr sozialer Vogel, der meist in Paaren oder kleinen Familiengruppen lebt. Er führt eine monogame Dauerehe und kommuniziert durch laute, kräftige Rufe, die besonders im Flug weithin hörbar sind. Als Schlüsselart legt er auf der Suche nach Nahrung weite Strecken zurück und verbindet so verschiedene Ökosysteme.
Die Hellroten Aras bilden monogame Paare, die oft ihr Leben lang zusammenbleiben. Sie nisten in natürlichen Baumhöhlen in oder verlassenen Nistplätzen anderer Vögel in großer Höhe, wo das Weibchen 1–4 Eier legt.
Die Brutzeit hängt von der Nahrungsverfügbarkeit und der Regenzeit ab. Die Brutdauer beträgt 24–28 Tage, und die Jungvögel verbleiben etwa 3–4 Monate im Nest. Sie bleiben fast ein Jahr bei den Eltern und erreichen ihre Geschlechtsreife mit 3–4 Jahren.
Sein Verbreitungsgebiet reicht von Südmexiko bis in das Amazonasbecken – in Mittelamerika und im nördlichen Südamerika, teils in isolierten Populationen.
Er bevorzugt Tiefland-Regenwälder, Galeriewälder, Flusswälder, Savannen und Mangrovengebiete und ist eng an wasserreiche tropische Ökosysteme gebunden. Besonders charakteristisch ist sein Vorkommen im Amazonas, wo er große Bäume mit Bruthöhlen nutzt.
In diesen Regionen sieht man ihn häufig an Lehmschlammbänken (Collpas), wo er gemeinsam mit anderen Papageien Mineralien aufnimmt, um Pflanzenstoffe zu neutralisieren.
Conservation status:
Nationalvogel von Honduras
Symbol des Amazonas in Peru
Abhängigkeit von bestimmten Palmenarten
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