Die Einrichtungen des Iberischen Verbands der Zoos und Aquarien (AIZA) überschreiten 15 Millionen Besucher und stärken ihre Rolle in Bildung, Naturschutz und Forschung
Der Iberische Verband der Zoos und Aquarien (AIZA) hat das Jahr 2025 mit einem historischen Besucherrekord abgeschlossen: Mehr als 15 Millionen Menschen besuchten die 50 Zoos und Aquarien, die dem Verband in Spanien und Portugal angehören. Dieser anhaltende Zuwachs bestätigt das wachsende gesellschaftliche Interesse an diesen Einrichtungen als Orte des Lernens, der Umweltbildung und der Verbindung zur Tierwelt.
Im Laufe des Jahres nahmen mehr als zwei Millionen Schülerinnen und Schüler an Bildungsbesuchen in den Zoos und Aquarien von AIZA teil und stärkten damit die Rolle dieser Institutionen als zentrale Orte der Umweltbildung. Durch Programme, die auf unterschiedliche Altersgruppen zugeschnitten sind, konnten die Lernenden aus erster Hand Kenntnisse über Biologie, Verhalten und die Bedrohungen zahlreicher Tierarten erwerben und direkte Erfahrungen als pädagogisches Instrument nutzen.
Vor diesem Hintergrund des allgemeinen Wachstums der Branche haben Einrichtungen wie Loro Parque und Poema del Mar zu diesen Rekordzahlen beigetragen und sind ein aktiver Bestandteil des von AIZA geförderten modernen Zoomodells, das auf wissenschaftlicher Vermittlung, Tierwohl und dem Engagement für den Naturschutz basiert.
In Bezug auf diese Zahlen erklärte der Präsident der Loro-Parque-Gruppe, Wolfgang Kiessling, dass „diese Ergebnisse widerspiegeln, dass ein sehr wichtiger Teil der Gesellschaft die Rolle moderner Zoos und Aquarien als Orte der Bildung, des Naturschutzes und der wissenschaftlichen Vermittlung zunehmend schätzt. Teil von AIZA zu sein und zu diesem kollektiven Wachstum beizutragen, ist sowohl eine Verantwortung als auch ein Ansporn, ein Modell weiterzuentwickeln, das sich dem Tierwohl und dem Schutz der Biodiversität verpflichtet fühlt.“
In einer Zeit, in der der Großteil der Bevölkerung in städtischen Räumen lebt, festigen die von AIZA akkreditierten Zoos und Aquarien ihre Rolle als grundlegende Orte, um der Bevölkerung Natur und Tierwelt näherzubringen. Über den Freizeitwert hinaus erfüllen diese Einrichtungen eine zunehmend wichtige gesellschaftliche Funktion als Plattformen für wissenschaftliche Kommunikation, Umweltbewusstsein und die Förderung eines informierteren und verantwortungsvolleren Umgangs mit der Biodiversität.
Die angeschlossenen Einrichtungen arbeiten nach hohen Standards in Bezug auf Tierwohl und professionelle Qualität. Dieses Engagement führt zu einem direkten Beitrag zum Schutz der biologischen Vielfalt, indem Umweltbildung, wissenschaftliche Forschung und die aktive Beteiligung an nationalen und internationalen Naturschutzprogrammen miteinander kombiniert werden.
Kiessling betonte außerdem, dass der Besucherzuwachs mit einer wachsenden gesellschaftlichen Sensibilisierung einhergeht: „Jeder Besuch ist eine Gelegenheit, Bewusstsein zu schaffen, zu bilden und Wissen zu vermitteln. Das Wachstum der Branche zeigt, dass es möglich ist, wissenschaftliche Strenge, Naturschutz und ein hochwertiges Besuchererlebnis miteinander zu verbinden.“
Die Zoos und Aquarien, die Mitglieder von AIZA sind, beteiligen sich derzeit an 267 Programmen für gefährdete Arten (EEPs) und arbeiten mit mehr als 3.500 Arten durch Zucht-, Rettungs-, Bestandsstützungs-, wissenschaftliche Monitoring- und Sensibilisierungsmaßnahmen. Dank dieser kontinuierlichen Arbeit konnten mehrere Arten Verbesserungen ihres Erhaltungszustands verzeichnen.
Die angewandte Forschung stellt eine weitere tragende Säule der Arbeit der AIZA-Zentren dar. Diese arbeiten dauerhaft mit Universitäten und Forschungseinrichtungen zusammen und liefern relevantes wissenschaftliches Wissen für Management, Tierwohl und Artenschutz – sowohl in natürlichen Lebensräumen als auch unter menschlicher Obhut.
„Die von den AIZA-Mitgliedern im Jahr 2025 geleistete Arbeit ist ein Grund zur Zufriedenheit und zum Stolz“, erklärte Beatriz Sainz, Geschäftsführerin des Verbands. „Unsere Zoos und Aquarien arbeiten koordiniert daran, Tierwohl, Bildung, Forschung und Naturschutz zu fördern, und im Jahr 2026 werden wir diese strategischen Schwerpunkte weiter stärken.“
