Teneriffa ist eine Insel der Kontraste, auf der du auf wenigen Kilometern vulkanische Landschaften, üppige Wälder, wilde Strände und geschichtsträchtige Städte erlebst. Sie ist ein Ziel, das sich an so gut wie jeden Reisetyp anpasst, egal ob Natur, Strand, Kultur oder Kulinarik für dich im Vordergrund stehen.
Wenn du dich fragst, was du auf Teneriffa besichtigen solltest, wie du deine Reise nach Regionen planst und welche Orte auf keinen Fall fehlen dürfen, hilft dir dieser Guide dabei, deinen Urlaub in eine unvergessliche Erinnerung zu verwandeln.
Wo fange ich an?
Bevor wir die Insel nach Regionen aufteilen, findest du hier eine Karte mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf Teneriffa, damit du dich besser orientieren kannst.
Im Norden der Insel erwarten dich grüne Landschaften, während der Süden sonniger ist und mit vielen Stränden lockt. Im Insel Inneren dominiert Spaniens höchster Gipfel, der Teide, und zusätzlich findest du Städte voller Kultur und lokaler Lebensart.
Was man im Norden von Teneriffa sehen sollte: Natur und Authentizität
Wenn sich eine Region besonders an Naturfans richtet, dann ist es der Norden: wild, grün und ursprünglich. Hier verändert sich die Landschaft komplett, die Insel zeigt sich feuchter, bergiger und deutlich weniger touristisch.
Parque Rural de Anaga: Nebelwälder und wilde Küsten
Der unangefochtene Star des Nordostens ist der Parque Rural de Anaga, der zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde. Dieses Naturschutzgebiet bietet Wanderwege durch mystische Lorbeerwälder, Panoramastraßen mit spektakulären Ausblicken und eine schroffe, wilde Küste. In dieser Gegend liegt auch der Mirador de Benijo, einer der eindrucksvollsten Aussichtspunkte der Insel, von dem aus du einen der magischsten Sonnenuntergänge des Archipels erleben kannst.
Estas adaptaciones les han permitido sobrevivir durante miles de años en un entorno complejo, aunque hoy ya no son suficientes frente al ritmo acelerado de los cambios provocados por el ser humano.
Der Teide und seine Vulkanlandschaft: die Seele Teneriffas
Der Nationalpark Teide ist nicht nur das meistbesuchte Gebiet der Insel, sondern auch eine der spektakulärsten Landschaften Spaniens. Ein Ausflug hierher fühlt sich an, als würdest du auf einen anderen Planeten reisen.

Der Teide ist mit 3.715 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg Spaniens und einer der beeindruckendsten und symbolträchtigsten Vulkane Europas.
Straßen führen durch erstarrte Lavaströme, bizarre Felsformationen prägen die Kulisse und der Teide thront über allem. Ob du nun bei den Roques de García wanderst, mit der Seilbahn hinauffährst oder einfach nur die Aussicht genießt — dieser Ort bleibt in Erinnerung.
Praktischer Tipp: Vergiss warme Kleidung nicht. Auf der Insel wechseln nicht nur die Landschaften abrupt, sondern auch die Temperaturen — die Kanaren sind für ihre Mikroklima bekannt.
Strände im Norden von Teneriffa: wild und naturbelassen
Die Strände im Norden sind geprägt von ihrer vulkanischen Umgebung, stärkerem Wellengang und einer deutlich unberührten Natur als im Süden. Sie sind nicht auf Massentourismus ausgelegt, sondern auf Reisende, die authentische Landschaften und eine direkte Verbindung zur Natur suchen.
Zu den bekanntesten und empfehlenswerten Stränden im Norden zählen:
- Almáciga: weitläufig und beliebt bei Surfern
- El Bollullo: von Bananenplantagen und Klippen umgeben
- Playa de Benijo: als einer der ursprünglichsten und spektakulärsten Strände der Insel bekannt
- Playa de Los Patos: abgeschieden und wenig besucht
Unter ihnen nimmt Benijo einen ganz besonderen Platz ein.
Playa de Benijo
Die Playa de Benijo gehört zu den ikonischsten und fotogensten Stränden Teneriffas.Mit ihrem tiefschwarzen Vulkansand und der dramatischen, steil aufragenden Umgebung steht sie wie kaum ein anderer Ort für die wilde und unverfälschte Seite der Insel.

Der Strand ist nicht verbaut und hat sich seinen authentischen Charakter bewahrt, der ihn deutlich von den Stränden im Süden unterscheidet. Besonders berühmt ist Benijo für seine spektakulären Sonnenuntergänge, wenn die Sonne hinter den aus dem Meer ragenden Felsen versinkt und die Landschaft in rote und goldene Töne taucht.
Der Wellengang ist häufig kräftig, weshalb der Strand nicht immer ideal zum Baden ist, aber perfekt zum Spazierengehen, Fotografieren und Genießen der Umgebung.
Santa Cruz de Tenerife: Kultur, Meer und lokales Leben
Wenn du dich fragst, was es in Santa Cruz de Tenerife, der Hauptstadt der Insel, zu sehen gibt: Sie ist weit mehr als nur ein Durchgangspunkt. Hier treffen moderne Architektur, Einkaufsviertel, Gastronomie und Stadtstrände aufeinander; einige unserer Favoriten sind:
- Plaza de España, der urbane Mittelpunkt der Stadt
- Auditorio de Tenerife, ein architektonisches Wahrzeichen direkt am Meer
- Mercado de Nuestra Señora de África, ideal, um lokale Produkte zu entdecken und zu kaufen
- Playa de las Teresitas, einer der beliebtesten Strände bei Einheimischen und Besucherinnen
Santa Cruz eignet sich perfekt für ein paar Stunden oder einen halben Tag, um Stadtbummel, Kultur und Meeresauszeit zu verbinden. Durch die Nähe zu La Laguna, einem weiteren kulturellen Highlight, lässt sich der Besuch leicht ausdehnen.
La Laguna: Geschichte und UNESCO-Welterbe
Nur wenige Fahrminuten von der Hauptstadt entfernt liegt San Cristóbal de La Laguna, eine Stadt mit nahezu unverändert erhaltenem historischem Grundriss, die zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Ein Spaziergang durch La Laguna führt dich an kolonialen Häusern, Innenhöfen und geschichtsträchtigen Straßen vorbei.
Zu den Sehenswürdigkeiten, die besonders beeindruckend sind, gehören:
- Kathedrale von La Laguna, eines der wichtigsten sakralen Bauwerke der Kanaren
- Kloster Santa Catalina de Siena mit seinem historischen Klosterladen
- Casa de los Capitanes Generales, ein Beispiel kanarischer Zivilarchitektur
- Museum für Geschichte und Anthropologie von Teneriffa, ideal, um die Vergangenheit der Insel zu verstehen
Die ruhige, universitär geprägte Atmosphäre macht La Laguna zu einem der angenehmsten Orte, um das historische Erbe Teneriffas ohne Hektik zu erleben. Wie an vielen Orten im Norden endet die Erfahrung nicht mit den kolonialen Straßen: Sie setzt sich am Tisch fort, wo die Gastronomie zu eine wesentlichen Teil der Reise wird.
Gastronomie im Norden von Teneriffa: Küche mit Charakter
Viele Reisende kommen nicht nur wegen der Landschaft nach Teneriffa, sondern auch wegen der lokalen Küche. Besonders im Norden lässt sich die kulinarische Essenz der Kanaren entdecken, wo Tradition und regionale Produkte auf zeitgemäße Konzepte treffen.
Die tinerfenische Küche setzt auf einfache, aber aromastärke Zutaten: frischer Atlantikfisch, Papas arrugadas mit Mojo, handwerklich hergestellte Käsesorten, Fleischgerichte und vulkanische Weine mit geschützter Herkunftsbezeichnung. Die enge Verbindung zur Umgebung spiegelt sich in jedem Gericht wider und macht jede Mahlzeit zu einer Verlängerung des Reiseerlebnisses.
Wenn du im Norden — vor allem rund um Puerto de la Cruz – ein gastronomisches Erlebnis mit starker Persönlichkeit suchst, hat sich Brunelli’s als eine der Referenzen etabliert.

Mit Blick auf das Meer und einem Fokus auf hochwertige Fleischspezialitäten ist das Restaurant ideal, um Landschaft und Küche in einem Erlebnis zu vereinen und spannende Kombinationen mit kanarischen Weinen zu probieren.
Eine weitere interessante Adresse ist Muxacho, ein Restaurant, das auf kreative Küche mit lokaler Basis und modernem Ansatz setzt — perfekt für alle, die neue Geschmacksrichtungen suchen, ohne den Bezug zum kanarischen Produkt zu verlieren.
Auch die Restaurants des Hotel Botánico & The Oriental Spa Garden sind für ihre internationale Küche und Liebe zum Detail bekannt und eignen sich hervorragend für einen ruhigeren Abend nach einem erlebnisreichen Tag im Norden der Insel.
Teneriffa wird nicht nur bereits, sondern auch erschmeckt– und gerade im Norden kann jede Mahlzeit zu einer der schönsten Erinnerungen der Reise werden.
Was man im Süden von Tenerife: Sonne, Kontraste und besondere und Entspannung
Der Süden steht das ganze Jahr über für beständiges, sonniges Wetter und einige der beliebtesten Strände der Insel.
Hier findest du Orte wie Costa Adeje oder Los Cristianos, aber auch wildere Ecken wie die beeindruckende Playa de Masca, die von hohen Klippen eingerahmt wird und nur per Boot oder nach einer anspruchsvollen Wanderung erreichbar ist.
Strände im Süden von Teneriffa: Sonne, Kontraste und besondere Kulissen
Die Strände im Süden zeichnen sich durch ihr stabiles Klima, die gute Erreichbarkeit und die große Vielfalt an Landschaften aus. Hier liegen gepflegte Stadtrände direkt neben deutlich raueren Abschnitten, an denen die vulkanische Landschaft dominiert.
Für viele Besucherinnen und Besucher sind dies die besten Strände Teneriffas, darunter:
- Playa del Duque: elegant, gut ausgestattet und mit exklusivem Flair
- Playa de Fañabé: bequem, lebhaft und ideal für einen klassischen Strandtag
- Playa de Los Cristianos: zentral, familienfreundlich und gut erreichbar
- Playa de Masca: eine der spektakulärsten und unberührtesten Buchten der Insel
Obwohl der Süden häufig mit ruhigen, touristisch geprägten Stränden in Verbindung gebracht wird, durchbricht Masca dieses Bild komplett.
Playa de Masca
Die Playa de Masca gehört zu den beeindruckendsten und abgeschiedensten Stränden Teneriffas. Am Fuß der mächtigen Klippen der Masca-Schlucht gelegen, bietet sie eine Kulisse, in der die Berge scheinbar direkt ins Meer stürzen.
Der Zugang ist alles andere als einfach: Du erreichst die Bucht entweder mit dem Boot oder über eine anspruchsvolle Wanderroute, die gute Kondition und Planung erfordert. Gerade diese Schwierigkeit hat jedoch dazu beigetragen, dass die Bucht ihren wilden und nahezu unberührten Charakter bewahren konnte.
Ein Besuch der Playa de Masca ist ein besonderes Erlebnis, das aber Respekt vor der Natur verlangt: Informiere dich vorab über Zugangsbedingungen, Öffnungszeiten der Route und den Zustand des Meeres. Masca ist kein Strand für einen spontanen Abstecher, sondern für alle, die ein kleines Abenteuer und eine der eindrucksvollsten Landschaften Teneriffas suchen.
Was tun auf Teneriffa – über Sehenswürdigkeiten hinaus?
Teneriffa wird nicht nur bereist, sondern aktiv erlebt. Es gibt unzählige Aktivitäten, die jede Reise abrunden: von Wal- und Delfinbeobachtung über Paragliding und Tauchen bis hin zu Wanderungen durch die unterschiedlichen Gebirgszüge. Wenn du dich fragst, was man auf Teneriffa unternehmen kann, ist die Antwort: eine der vielseitigsten Inseln Spaniens entdecken.
Ein überraschender Tipp: Loro Parque
Es gibt Besuche, die sich weniger erklären als erleben lassen – und Loro Parque gehört dazu.
Hier geht es nicht nur darum, Tiere zu sehen, sondern eine emotional gestaltete Erfahrung zu machen, bei der du unter anderem Orcas, Delfine, Pinguine und Gorillas beobachten kannst.
Viele Gäste fragen sich, wie viel Zeit man für Loro Parque einplanen sollte. Unsere Empfehlung: mindestens 4 bis 6 Stunden, idealerweise aber einen ganzen Tag, um alle Shows, Gehege und Bereiche in Ruhe genießen zu können.
Siam Park: Adrenalin und Wasserspaß
Wenn du Lust auf einen anderen, actionreichen Tag hast, ist Siam Park fast ein Pflichtbesuch.
Der Wasserpark wurde mehrfach als einer der besten der Welt ausgezeichnet und bietet Attraktionen für Familien ebenso wie für Adrenalin-Fans – von schnellen Rutschen über Wellenbecken bis hin zu entspannteren Zonen.
Teneriffa – eine Insel, die bleibt
Teneriffa ist keine Insel, die man nur über eine Liste an Sehenswürdigkeiten abhakt. Sie wird erlebt: das Schweigen am Teide bei Sonnenaufgang, die feuchte, grüne Luft im Anagagebirge, das Rauschen der Wellen an der Playa de Benijo, die ruhigen Gassen von La Laguna oder das stetige Licht im Süden.
Egal, wie viele Tage du hast oder wie oft du schon hier warst: Es bleibt immer etwas offen. Ein Weg, den du nicht gegangen bist, ein Strand, den du nicht erreicht hast, eine Region, durch die du nur kurz gefahren bist.
Auf Teneriffa findet jede und jeder das passende Tempo. Manche kommen wegen der Natur, andere wegen der Strände, wieder andere wegen Familienurlaub oder besonderer Erlebnisse – und alle nehmen etwas mehr mit nach Hause: das Gefühl, dass diese Insel mehr ist, als sie auf den ersten Blick scheint.
Und wenn dich jemand fragt, was man auf Teneriffa sehen oder besuchen sollte, ist die Antwort selten abschließend. Sie bleibt offen – und ehrlich: genug, um unbedingt wiederkommen zu wollen















